Linux als PDC für Windows 2000: Die Clients
Kommen wir nun zu den Clients, ich halte mich hier wieder an ODIN, da ja alles andere auch bereits für diesen abgelaufen ist. Um einer Domäne beizutreten, muss man sich natürlich als Administrator lokal anmelden. Ist das passiert kann mit der rechten Moustaste auf den Arbeitsplatz klicken und dort die Eigenschaften auswählen. Hier wählt man dann den Reiter “Netzwerkidentifikation” aus und klickt dort wiederum auf “Eigenschaften “. Im nach folgenden Fenster “Änderungen der Benutzerinformationen” wählt man die Zeile “Mitglied von aus und gibt dort den Namen der Domäne an, in diesem Fall hier natürlich “WALHALLA”. Nach einem Klick auf OK wird dann von einem neuen Dialog begrüßt wo ein Benutzername und ein Kennwort einzutragen sind. Das ganze hat mir so einiges an Kopfzerbrechen bereitet, die Lösung ist aber recht einfach. Dort soll kein normaler Nutzer rein sonder ein SMB Admin. Dummerweise gibt es ja nun keinen, ein normaler Nutzer tut’s nicht, der W2k Admin auch nicht und root auch nicht. Verlangt wird er aber. Man kann sich behelfen das man den Linux root auch Samba bekannt gibt (smbpasswd) oder speziell einen User anlegt der über die richtige Berechtigung verfügt und natürlich ebenfalls Samba bekannt gegeben werden muss. Dieser User muss lediglich Samba verwalten können, auf dem Rest des Linux System benötigt der User keine Rechte.
Bei mir habe ich einen abgewandelten root angelegt (geclont und der Rechte beraubt die der normale root hat) und auch ein anderes Passwort als für den System root eingetragen, so das das Sicherheitsrisiko möglichst gering gehalten wird. Außerdem wurde ja mit dem Parameter interface = …. in der smb.conf festgelegt, das von ausen niemand zugreifen kann. Ist das erledigt bekommt man eine Dialogbox die einen in der Domäne WALHALLA begrüßt. Nun noch fix neu starten und im Anmelde Bildschrim unter Optionen die Domäne auswählen und alles müsste funktionieren. Noch ein Wort zu den Profiles: Ich habe auf mehreren WebSites gelesen das es zu Problemen kommt, wenn man Dateinamen mit Umlauten speichert, Samba kann damit nicht umgehen. Da ich grundsätzlich keine Umlaute verwende konnte ich den Fehler bei mir noch nicht feststellen, Vorsicht ist aber dennoch geboten. Zum anderen sol es Probleme geben wenn man den Servicepack 2 in W2k aufgespielt hat geben, ich habe ihn installiert und auch etliche der Patches aus SP3 und alles läuft ohne Probleme, anscheinend wurde der Fehler in Samba 2.2.4 also behoben..