TCP/IP Startdiskette: Startdateien
Abschließend müssen nur noch die Startdateien config.sys und autoexec.bat erstellt werden. In der config.sys benötigen wir nur sehr wenige Zeilen. Ausreichend ist hier folgendes:
device=himem.sys device=y:netifshlp.sys files=60 stacks=0,0 buffers=30 lastdrive=z
Die himem.sys benötigen wir nicht unbedingt, lediglich zur Installation von Windows oder für eine RAMDisk brauchen wir den Speichermanager. In der autoexec.bat brauchen wir auch nicht allzu viel. Folgende Zeilen sollten ausreichen:
@ECHO OFF prompt $p$g path c:windowscommand; x:net keyb gr a:ramdiskxmsdsk 3000 x: /y mkdir x:net cd net copy *.* x:net x: cd net net initialize /dynamic netbind.com tcptsr.exe tinyrfc.exe net start basic net use Y: \servertestuser echo off Y: cd software
Dort legen wir zuerst den Suchpfad auf alle wichtigen Verzeichnisse fest, so dass auch mal andere Dateien ohne Pfadangabe gestartet werden können. Danach folgt der Aufruf für die deutsche Tastaturbelegung. Die nächste Zeile erstellt eine RAMDisk mit 3.000 KB als Laufwerk X:. Es wird auf X: ein Verzeichnis net erstellt und sämtliche Dateien aus a: net werden dorthin kopiert. Die ist sehr nützlich, wenn die Startdiskette später einmal ein Image für eine bootbare CD werden sollte. Schließlich können wir auf CD nicht schreiben, wohl aber in eine RAMDisk. Nun wird das Netzwerk initialisiert. Der Befehl net use y: \ xxxxx yyyyy verbindet die freigegebene Resource (yyyyy) von Rechner xxxxx mit dem nun neuen Netzlaufwerk Y:. Y: kann nun als normales Laufwerk benutzt werden. Natürlich nur im Rahmen der für die Ressource vom anderen Rechner vergebenen Rechte. Eventuell haben wir nun also keinen Schreibzugriff. Mit dem Befehl “net view” werden sämtliche Rechner mit Freigaben in unserem Subnet mit Namen aufgelistet. Danach kann man mit “net view \xxxx” die Freigaben auf dem jeweiligen Rechner xxxx durchsuchen und sie mit dem Befehl “net use Laufwerksbuchstabe: \rechner_ xxx freigabe_yyy” mit dem jeweiligen Laufwerksbuchstaben verbinden, das funktioniert sogar über das Internet, wenn auf dem anderen Rechner die ISDN-Karte als Netzwerkkarte eingebunden ist und Ressourcen dafür freigegeben wurden. Der andere Rechner erscheint zwar nicht in der Auflistung, aber nachdem man die IP Adresse des anderen Rechners hat, kann man sich mit “net view \IP Adresse” die Ressourcen anzeigen lassen. Wenn man die Diskette für mehrere Rechner haben möchte, benötigt man unterschiedliche protocol.ini’s und auch system.ini’s. Diesen gibt man lediglich einen anderen Namen und benennt oder kopiert sie vor dem Initialisieren des Netzwerks in die richtigen Namen um. Diese verschiedenen Konfigurationen lädt man am besten über ein DOS-Startmenü.